Automobilia-Auktion 12./13. Juni 2026
Gesamtkatalog Saalauktion - Seite 33/46 - sortiert nach Nummer
Nr. 1537 MOCHET VELOCAR
1930er Jahre, Mochet Vélocar, zweisitziger Roadster, produziert nahe Paris in den 1920er-'40er Jahren, bereits restauriert, mit elektrischen Frontlampen (nicht angeschlossen) sowie batteriebetriebenem Rücklicht und Reflektoren, ca. 220 × 130cm, inkl. original Katalog „Pour Construire Soi-Même“ mit Anleitungen und Konstruktionszeichnungen aus den 1930er/1940er Jahren — Charles Mochet entwickelte das Vélocar als pedalbetriebenes Leichtfahrzeug und stellte diese vierrädrigen Konstruktionen ab den 1920er Jahren in Frankreich her; sie dienten als praktische Alternative zum Automobil und wurden insbesondere in der Zwischenkriegszeit verbreitet genutzt. Vélocars erlangten auch sportliche Bedeutung, als Mochet darauf basierende Liegeräder entwickelte, mit denen Geschwindigkeitsrekorde erzielt wurden, bevor diese Bauform im Rennsport verboten wurde
Limit: 6.000,00 €
Nr. 1538
1880er Jahre, Dreirad, unbekannter Hersteller, vollständig mit ersetzten Fehlteilen, schönes Ausstellungsstück, mit Étoile Paris Karbidlampe, Victoria-Glocke am Lenker, Reifendurchmesser vorne 75cm hinten 78cm, Lenkerhöhe 107cm, inkl. Modell-Dreirad, „Le Cyclone“ Repro-Werbetablett sowie Bowler-Hut — Dreiräder gehörten in der Frühzeit des Radfahrens zu den wichtigsten Fortbewegungsmitteln und waren besonders in den 1870er und 1880er Jahren verbreitet, da sie gegenüber Hochrädern eine größere Stabilität boten und auch von weniger geübten Fahrern genutzt werden konnten
Limit: 1.500,00 €
Nr. 1539
1880er Jahre, Safety-Fahrrad der frühen Übergangsphase vom Hochrad zum modernen Niederrad, mit gebogenem Rahmen und Hinterrad-Kettenantrieb, Raddurchmesser 76cm, Lenkerhöhe 105cm, Rahmenhöhe 51,5cm — diese frühen Sicherheitsfahrräder entstanden in den späten 1880er Jahren als technische Weiterentwicklung des Hochrads und zeichnen sich durch experimentelle Rahmenformen sowie noch wenig standardisierte Antriebskomponenten aus; sie markieren den entscheidenden Schritt hin zum modernen Fahrradbau
Limit: 1.000,00 €
Nr. 1540 LEGNANO
1930er Jahre, Emaille-Werbeschild „Biciclette Legnano“, hergestellt von Giuseppe Moneta, Milano, mit Herstelleraufdruck „Abbonamento al bollo – Milano“, 30x50x1cm, klassisches rot-weißes Design, originaler Zustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren — Legnano zählte in den 1930er Jahren zu den bedeutendsten italienischen Fahrradmarken und war eng mit den Erfolgen des italienischen Radsports verbunden
Limit: 500,00 €
Nr. 1541 ROYAL JENNY
Um 1905, großes Lithographie Werbeplakat "König Albert bewundert das Royal Jenny Fahrrad", wohl für Messestand, Entwurf Henri Lemaire, Faltspuren und kleine Löcher, farbliche Ausbesserungen vorne sowie Ausbesserungen u. Klebstellen auf Rückseite, restaurierungsbedürftig, 123x89cm
Limit: 800,00 €
Nr. 1542 CLEMENT
Um 1905, großes Lithographie Werbeplakat "Clement Cycles Automobiles", Entwurf L. Geisler, Faltspuren und Verfärbungen, Wasserschaden u. fehlende Ecke unten rechts, kleinere Einrisse am Rand, restaurierungsbedürftig, 120x81cm
Limit: 1.000,00 €
Nr. 1543
1913, Lithographie Werbeplakat für die 12. Auto- Fahrrad- und Luftfahrtshow in Brüssel, Motiv mit Luftschiffen Motorrädern und Rennwagen, Entwurf J. Goffins, gestempelt mit Briefmarken, Faltspuren und Wasserschaden mit Fehlstellen unten rechts, Einriss mittig oben 9cm u. mittig unten ca. 40cm, restaurierungsbedürftig, 93x63cm
Limit: 1.500,00 €
Nr. 1544 STAR DE LUXE
Um 1890, Lithographie Werbeplakat "Simplement Parfaite" für Pedalerie, Floral Motiv mit Radfahrern im Hintergrund, Entwurf Auguste Bernard, mit Faltspuren, Wasserflecken unten rechts, gelocht, leichte Beschädigungen am Rand, guter Zustand, 70x100cm
Limit: 800,00 €
Nr. 1545 TERROT
1894, großes Lithographie Werbeplakat für Terrot Fahrräder, mit Motiv aus Dijon, Entwurf L. Baylac, Faltspuren, Wasserschaden am unteren Rand sowie 11cm Einriss oben, kleinere Einrisse am Rand, restaurierungsbedürftig, 128x93,5cm
Limit: 500,00 €
Nr. 1546 SOLEIL
20er Jahre, großes Lithographie Werbeplakat, Landpolizist der einen Kaninchenwilderer anbrüllt: (übersetzt): "Kein Grund wegzulaufen, Schurke! Dank meiner Soleil werde ich dich bald einholen!", gedruckt von Lourain, Faltspuren, Einrisse oberer Rand und mitte Seite ca 12cm, Wasserschaden am unteren Rand, gestempelt, restaurierungsbedürftig, 124x90cm
Limit: 500,00 €
Nr. 1547 CLEMENT PARIS CYCLES & AUTOMOBILES
1905, großes Lithographie Werbeplakat Clement Paris Cycles & Automobiles, mit Soldaten auf Clement Fahrzeugen als Motiv, Entwurf F. Bombled, Einrisse am oberen/unteren u. linken Rand 18/21cm, weitere Einrisse u. Beschädigungen an Rändern tw. bereits geklebt, Wasserschaden unten, gestempelt, 95x129cm
Limit: 500,00 €
Nr. 1548 HURTU, HUTIN & DILIGEON
1889, großes Lithographie Werbeplakat für Hurtu Fahrräder, Motiv ist ein Karte lesender Radfahrer, Faltspuren und Einrisse oben/unten 6cm, Einriss unten links 12cm, gestempelt, restaurierungsbedürftig, 129x98cm
Limit: 500,00 €
Nr. 1549 HURTU CYCLES
Um 1898, großes Lithographie Werbeplakat für Hurtu Fahrräder mit verstärkten Rohren, "Tubes Renforces `Rationnels´", gedruckt v. Charles Vernau, unten nachträglich bedruckt: "Eugene Boitard, 75 Place des Marches, Issoudun", Faltspuren u. starker Wasserschaden am unteren Rand, restaurierungsbedürftig, 159x100cm
Limit: 600,00 €
Nr. 1550 TERROT
Um 1903, großes Lithographie Werbeplakat für Terrot Fahrräder und Motorräder, eine Frau erklimmt den Tourmalet auf einem Terrot Rad mit 2-Ketten Gangschaltung, mit welcher Terrot die Goldmedaille im TCF gewann "Concours TCF Seule Medaille D`Or", Entwurf Francisco Tamagno, Faltspuren, gestempelt, leichte Beschädigungen am Rand sonst guter Zustand, 140x100cm
Limit: 800,00 €
Nr. 1551 CLEMENT
Um 1890, großes Lithographie Werbeplakat für Clement Fahrräder "Ont Conquis La Route", gedruckt v. E. Bougard, Faltspuren, Wasserflecken am unteren Rand, kleinere Beschädigungen an Rändern, restaurierungsbedürftig, 154x110cm
Limit: 500,00 €
Nr. 1552
1914, zwei Aushänge der Stadtverwaltung v. Mons, über das Fahrverbot zwischen den Orten innerhalb des Bezirkes, "...ebenso ist es Verboten Zeitungen zu Drucken und zu verteilen..." mehrsprachig, gestempelt u. gefalten, Einriss 32cm von unterem Rand sowie mittig löchrig, restaurierungsbedürftig, 64x50/50x64cm
Limit: 200,00 €
Nr. 1553
1907, großes Lithographie Werbeplakat für die Automobilveranstaltung "Le Criterium", unter der Schirmherrschaft des Königs von Belgien, organisiert von verschiedenen Automobilclubs, 12-21 Juli 1907, Klebereste, kleinere Löcher eine Ablösung und Wasserflecken, gerahmt und verklebt auf Pressspan 156x70,5 cm.
Limit: 500,00 €
Nr. 1554
1916, "Verordnung betreffend der Beschlagnahme und Bestandserhebung der Fahrradbereifungen. (Einschränkung des Fahrradverkehrs)", dreisprachig, oberer Rand stark beschädigt, kleinere Einrisse u. Beschädigungen an restl. Rändern, gefalten und gestempelt, 107x65,5cm
Limit: 200,00 €
Nr. 1555 CLEMENT
Um 1900, Lithographie Werbeplakat, Clement-Panhard, Flecken an den Rändern und mittige Einrisse, Entwurf von Misti, auf Leinen gezogen, gestempelt, 116x77cm
Limit: 600,00 €
Nr. 1556 CLEMENT
Um 1900, Litographie Werbeplakat Clement-Panhard, Entwurf Misti, auf Leinen gezogen, Wasserflecken am unteren Rand sowie leichte Beschädigungen u. Einrisse an Rändern, gestempelt, restaurierungsbedürftig, 115x75cm
Limit: 500,00 €
Nr. 1557 CLEMENT
Um 1902, Litographie Werbeplakat "Cycless Autocyclettes", Entwurf von Gamy, leichte Faltspuren und Wasserflecken, Beschädigungen an unteren Ecken, gestempelt, 80x119,5cm
Limit: 700,00 €
Nr. 1558 LE CLOU
Um 1899, großes Lithographie Werbeplakat für undurchdringliche Reifen "Pneumatique Souple garanti Imperforable, Entwurf v. H. Gray, Ränder gefalten, Beschädigungen an Rändern teilw. geklebt, Wasserflecken auf Rückseite, gestempelt, restaurierungsbedürftig, 160x120cm
Limit: 850,00 €
Nr. 1559 G&J / METROPOLE
Um 1896, großes Lithographie Webeplakat für das kettenlose Fahrrad "Velleda Acatene", sowie G&J Reifen, Entwurf L. Baylas, Faltspuren, Wasserflecken sowie leichte Beschädigungen an Rändern, Einrisse teilw. geklebt, gestempelt, restaurierungsbedürftig, 160x120cm
Limit: 2.000,00 €
Nr. 1560 HERCULES
ca. 1978–1982, Hercules Cavallo, Rahmennummer „4446932“, mit Weinmann „Symetric“-Bremsen, Fichtel & Sachs Torpedo Dreigang-Nabe u. Schaltung, Dynamo, Hercules-Sattel mit Satteltasche sowie Pumpe, Reifendurchmesser 65cm, Lenkerhöhe 97cm, Rahmenhöhe im ausgeklappten Zustand max. 67cm — Das Modell „Cavallo“ ist kein gewöhnliches Kompaktrad, sondern ein von Hans Günter Bals entwickeltes Reitrad mit besonderer Viergelenk-Rahmenkonstruktion, bei der die Fortbewegung nicht allein über konventionelles Pedalieren, sondern durch den kombinierten Einsatz von Körperbewegung, Sattel und gekoppelten Rahmenelementen erfolgt; Hercules stellte das Modell nach der Vorstellung von 1978 in Lizenz in einer ersten Serie her
Limit: 800,00 €
Nr. 1561 RIXE
ca. 1960–1965, RIXE Herren-Tourenrad, mit Sachs ET-Nabe, Weinmann-Seitenzugbremsen, Gusia-Ständer, Dynamo, Wittkop-Sattel, Pumpe, Reifendurchmesser 64cm, Lenkerhöhe 90cm, Rahmenhöhe 53cm —RIXE gehörte zu den traditionsreichen deutschen Fahrradherstellern mit Ursprung in der Zwischenkriegszeit und entwickelte sich insbesondere nach 1945 zu einem bedeutenden Produzenten im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs der Bundesrepublik. In den 1950er und 1960er Jahren erreichte das Unternehmen hohe Stückzahlen, was sich auch im werblichen Zusatz „über 5 Millionen“ widerspiegelt
Limit: 80,00 €
Nr. 1562 BAUER
ca. 1950-1960, Herren-Sportrad der Heinrich Bauer Fahrradwerke, mit Sachs-Huret-Kettenschaltung, Weinmann Seitenzugbremsen Typ 810, Fichtel & Sachs Hinterradnabe (Gnutti-Lizenzfertigung), Bauer-Sattel, Doppelscheinwerfer vorne, Dynamo, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 93cm, Rahmenhöhe 56cm — typischer leichter Nachkriegsrahmen mit schlanken Rohren und sportlicher ausgelegter Geometrie als Übergang vom Touren- zum Sportrad; BAUER zählte in den 1950er Jahren zu den großen deutschen Serienherstellern im mittleren Qualitätssegment und kombinierte eigenen Rahmenbau mit Komponenten europäischer Zulieferer; mit originalem Händlerschild von Adam Mähler (Nordhessen)
Limit: 80,00 €
Nr. 1563 WANDERER
ca. 1935–1940, Herren-Tourenrad der Wanderer Werke AG, Rahmennummer „84380“, unrestaurierter Originalzustand, Doppelrahmenkonstruktion, Fichtel & Sachs Torpedo Freilaufnabe mit Rücktrittbremse (D.R.P.-Ausführung), integrierte Stempelbremse, Werkzeugtasche, Melas „Standard“ Dynamo und Scheinwerfer, Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 55cm — typische stabile Tourenrad-Konstruktion der späten 1930er Jahre mit aufwendiger Rahmenverstärkung für hohe Dauerhaltbarkeit im Alltagsbetrieb; Wanderer Werke AG war einer der führenden deutschen Fahrradhersteller seit dem späten 19. Jahrhundert und stand für besonders robuste Qualitätsräder, bevor das Unternehmen später in der Auto Union aufging
Limit: 100,00 €
Nr. 1564 WANDERER
ca. 1920er Jahre, Wanderer Herrenrad, Rahmennummer „878119“, im Originalzustand mit Stempelbremse, Rappold-Sattel, F&S Torpedo DRP Nabe und Dynamo, Reifendurchmesser 64cm, Lenkerhöhe 93cm, Rahmenhöhe 56cm — Wanderer zählte in der Zwischenkriegszeit zu den renommierten sächsischen Fahrradherstellern und positionierte seine robusten Tourenräder als langlebige Alltagsfahrzeuge für den städtischen und ländlichen Einsatz
Limit: 100,00 €
Nr. 1565 WANDERER
ca. 1920er Jahre, Wanderer Herrenrad, Rahmennummer „508809“, im weitgehend originalen Zustand mit F&S Doppeltorpedo DRP Nabe, Veleda-Sattel, Wanderer-Kettenblatt, Stempelbremse, Luftpumpe und Gepäckträger, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 92cm, Rahmenhöhe 60cm — Mit den aufwendig ausgeführten Marken-Kettenblättern und den hochwertigen Torpedo-Naben positionierte Wanderer seine Tourenräder in dieser Zeit als solide Mittel- bis Oberklassemodelle für anspruchsvolle Alltagsfahrer
Limit: 100,00 €
Nr. 1566 BRENNABOR
ca. 1920er Jahre, Brennabor Herrenrad Schnellgang-Modell, Rahmennummer „11794456“, mit F&S Torpedo DRP Nabe, rahmnahen Schaltungen, Hammock-Sattel, Luftpumpe, Reifendurchmesser 64cm, Lenkerhöhe 92cm, Rahmenhöhe 55cm — Brennabor setzte in seinen Schnellgang-Modellen auf innovative rahmnahen Schaltlösungen mit großem Tretlager, um sportliche Geschwindigkeiten und Alltagstauglichkeit in einem Premium-Fahrrad zu vereinen
Limit: 100,00 €
Nr. 1567 ADLER
Ca. 1920er Jahre, Adler Herrenrad, Rahmennummer „1218782“, mit Torpedo DRP Nabe, Versmold-Sattel, Lohmann-Dynamo, Stempelbremse, elektronischer Frontlampe, originalen Dunlop-Reifen, Werkzeugtasche, Adler-Kettenblatt, Luftpumpe und Gepäckträger, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 88cm, Rahmenhöhe 55cm — Adler, als traditionsreicher Frankfurter Hersteller, ergänzte sein Motorrad- und Auto-Programm mit solch vollausgestatteten Fahrrädern, die durch Markenkomponenten wie Lohmann-Dynamo und Dunlop-Reifen eine gehobene Position im Markt anstrebten
Limit: 200,00 €
Nr. 1568 TRIUMPH
ca. 1950er Jahre, Triumph Herrenrad, Rahmennummer „992072“, mit F&S Torpedo D.P. Nabe, F&S Kettenschaltung 1952, Lohmann-Dynamo, Wittkop-Sattel und Werkzeugtasche, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 89cm, Rahmenhöhe 56cm — Triumph gehörte zu den bekannten deutschen Fahrradmarken und kombinierte bei solchen Rädern robuste Alltagsausstattung mit technischen Lösungen wie Nabenschaltung und zusätzlicher Kettenschaltung für einen erweiterten Gangbereich
Limit: 80,00 €
Nr. 1569 BISMARCK
ca. 1940/50er Jahre, Damenrad der Bismarck Fahrradmarke, Rahmennummer „1178471“, Bismarck-Kettenblatt, Werkzeugtasche und Luftpumpe, Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 98cm, Rahmenhöhe 53cm — Bismarck Fahrradmarke war eine in Deutschland verbreitete Fahrradmarke des mittleren Marktsegments, deren Räder häufig über Versandhäuser und größere Händler vertrieben wurden und besonders in der Nachkriegszeit weite Verbreitung fanden
Limit: 60,00 €
Nr. 1570 TRIUMPH
ca. 1920/30er Jahre, Triumph Herrenrad, Rahmennummer „744088“, mit Komet-Nabe, Stempelbremse, „Volkslicht“-Dynamo, Vomfeld-Sattel, Schloss, Luftpumpe, Reifendurchmesser 70cm, Lenkerhöhe 89cm, Rahmenhöhe 56cm — die Triumph Werke waren bereits vor dem Ersten Weltkrieg ein bedeutender Fahrradproduzent und etablierten sich in der Zwischenkriegszeit mit robusten, technisch ausgereiften Touren- und Alltagsrädern im gehobenen Qualitätssegment
Limit: 100,00 €
Nr. 1571 NSU / NORDAP
ca. 1950er Jahre, NSU Damenrad, Rahmennummer „760255“, mit 31ccm Typ N1 Nordap-Hilfsmotor (02616), F&S Torpedo D.R.P.-Nabe, Magura-Schaltung, Stempelbremse, Veleda-Sattel, Luftpumpe, Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 93cm, Rahmenhöhe 54cm, inkl. über 15 original Blanko Gewährleistungsanträge Nordap Ladenburg, nicht auf Funktionalität geprüft — die Nordap Werke Ladenburg spezialisierte sich auf kompakte Fahrrad-Hilfsmotoren; insbesondere der Typ N1 gehörte zu den verbreiteten Nachrüstlösungen der unmittelbaren Nachkriegszeit und ermöglichte eine einfache Motorisierung vorhandener Fahrräder, wodurch solche Systeme eine wichtige Rolle im Übergang vom Fahrrad zum Motorfahrzeug spielten
Limit: 250,00 €
Nr. 1572 JAGDRING / REX
ca. 1950er Jahre, Jagdring Herrenrad, Rahmennummer „1826489“, mit 49ccm REX-Hilfsmotor Typ FM50 (192785), F&S Torpedo D.P.-Nabe, Dynamo, Kupplung u. Gangschaltung des Hilfsmotors nicht montiert, Reifendurchmesser 70cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 56cm — der REX-Hilfsmotor wurde von der REX Motorenwerke gefertigt und gehörte in den 1950er Jahren zu den verbreiteten Fahrrad-Hilfsmotoren; insbesondere der Typ FM50 war für die Nachrüstung ausgelegt und ermöglichte eine einfache Motorisierung konventioneller Fahrräder in der unmittelbaren Nachkriegszeit
Limit: 250,00 €
Nr. 1573 ANKER / VICTORIA
ca. 1940/50er Jahre, Anker Herrenrad, Rahmennummer „404412“, mit 38,5ccm Victoria-Hilfsmotor Typ FM38 (12270), Victoria-Tank unter Gepäckträger, F&S Torpedo-Nabe, Stempelbremse, Werkzeugtasche, Dynamo, Reifendurchmesser 70cm, Lenkerhöhe 95cm, Rahmenhöhe 55cm — Victoria begann bereits Ende 1946 mit der Produktion des FM38; dieser von Albert Roder entwickelte 38ccm-Zweitakt-Anbaumotor zählt zu den frühesten Nachkriegs-Hilfsmotoren in Deutschland und wurde bis etwa Mitte der 1950er Jahre in großer Stückzahl gefertigt
Limit: 250,00 €
Nr. 1574 STEPPKE / VEB
1950er Jahre, Damenfahrrad (unbekannter Hersteller), mit 38ccm Steppke VEB-Hilfsmotor Typ FHM Bj. 1956 (10211), Sparta-Tank, Durlastic-Sattel, Satteltasche, Stempelbremse, Radsonne-Dynamo, Renak-Nabe, Reifendurchmesser 70cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 56cm — Fahrradhilfsmotoren aus volkseigener Produktion (VEB) entstanden in der DDR ab etwa 1953/54 im Zuge der motorisierten Individualisierung; typische Vertreter dieser Zeit waren kleine luftgekühlte Zweitaktmotoren um 38–50ccm, die als Nachrüstsatz für Fahrräder konzipiert waren
Limit: 200,00 €
Nr. 1575 ARSENAL / ILO
ca. 1950er, Arsenal Herrenrad, Rahmennummer "155066", mit 60ccm ILO-Hilfsmotor Typ F60 (159820), Schraube zw. Hilfsmotor und Rahmen sowie Tank fehlend, Magura-Bremsen, Arsenal-Kettenblatt, Radsonne-Dynamo, Stempelbremse, Schaltung/Bremse nicht am Lenker befestigt, Ständer gebrochen, Reifendurchmesser 70cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 56cm — das zugrunde liegende Fahrrad vermutlich Vorkriegsfertigung (ca. 1930er Jahre), später mit Hilfsmotor nachgerüstet; ILO-Motoren der 1950er Jahre gehörten zu den verbreitetsten deutschen Fahrrad-Hilfsmotoren
Limit: 150,00 €
Nr. 1576 GRIFFON
ca. 1910er Jahre, Griffon Motorfahrrad, mit Griffon-Motor (Nr. 6103), Acetylenlampe „Société des Appareils Magondeaux, Paris“ mit S.A.M.-Füllstandsanzeige, Luftpumpe, Schaltung und Bremse nicht verbunden, Leitungen und Kabel teilweise fehlend, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 97cm, Rahmenhöhe 46cm — Griffon zählte zu den frühen Herstellern motorisierter Zweiräder und fertigte bereits ab Anfang des 20. Jahrhunderts Fahrräder mit aufgesetzten Einbaumotoren, die als Übergangsform vom Fahrrad zum Motorrad gelten; die Bauart des Motors sowie die vorhandene Acetylenbeleuchtung entsprechen dieser frühen Entwicklungsphase
Limit: 800,00 €
Nr. 1577 WALL AUTO-WHEEL
1914, Veeno Herrenrad, Rahmennummer „A 17213“, mit 114ccm ROC „Autowheel“-Hilfsmotor (8504), Reifendurchmesser 72cm, Lenkerhöhe 106cm, Rahmenhöhe 71cm — niederländisches Fahrrad der Marke Veeno mit aufgesetztem britischem ROC-Autowheel-Antrieb; entwickelt von A. W. Wall bei den ROC Motor Works in Birmingham, die neben Motorrädern und dem „Wall Tricar“ auch diesen an der Vordergabel montierten Hilfsmotor fertigten, der sich in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg in großer Stückzahl verbreitete; die Bauart entspricht der weiterentwickelten Ausführung von 1914 mit modifizierter Motoraufnahme und seitlicher Gemischführung
Limit: 5.200,00 €
Nr. 1578 MÖVE
1955–1960, Möve (VEB) Zweiertandem, Rahmennummer „066052“, wohl Modell 250, mit Kettenschutz vorne, Stempelbremse, Renak-Nabe, Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 92cm, Rahmenhöhe 56cm — Tandemfahrrad aus DDR-Produktion der Marke Möve; hergestellt im VEB Möve-Werk Mühlhausen, einem der bedeutenden Fahrradhersteller der DDR, der aus der Vorkriegsmarke Möve hervorging und in den 1950er Jahren ein breites Programm an Alltags- und Spezialfahrrädern fertigte
Limit: 250,00 €
Nr. 1579 JWK / IWK SUPER
ca. 1930–1938, JWK / IWK „Super“ Zweiertandem, Rahmennummer „11897“, wohl Benelux / Westeuropa, mit „E.D.“ Delchette Tachometer am Vorderrad, Brooks-Sätteln, Le Simple-Schaltung, Doppelrahmen, „Viva Sport“-Kettenschutz, Raddurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 91cm, Rahmenhöhe 52cm — Zwischenkriegsaufbau mit internationalem Komponentenmix, wohl sportlich orientierte Nutzung
Limit: 500,00 €
Nr. 1580 METROPOLE PARIS
ca. 1898–1905, Métropole „Acatène“ Paris Herrenrad, ohne Rahmennummer, mit Kardanantrieb (Acatène), Stempelbremse, Raddurchmesser 71 cm, Lenkerhöhe 100 cm, Rahmenhöhe 61 cm — frühes französisches Fahrrad mit seltenem Kardanantriebssystem, beworben als „kettenloses“ Konzept der Jahrhundertwende; technisch aufwendig und heute selten erhaltenes Beispiel der experimentellen Fahrradentwicklung um 1900
Limit: 500,00 €
Nr. 1581 BIANCHI
1914, Bianchi „Modello 1912“ Militär-Klapprad, Rahmennummer „13470“, mit Militär-Feldtasche und Ingo-Sattel, Felgendurchmesser 60 cm, Lenkerhöhe 96 cm, Rahmenhöhe 54 cm — seltenes militärisches Klappfahrrad der italienischen Armee, konstruiert für mobile Infanterieeinheiten; charakteristisch mit klappbarem Rahmen und Rahmentasche für Ausrüstung, ein historisch bedeutendes Beispiel früher Militärfahrräder des Ersten Weltkriegs
Limit: 500,00 €
Nr. 1582
Konvolut, 6 Fahrräder versch. Hersteller, darunter wohl Metropole Acatene Paris mit Kardanantrieb ohne Abdeckung/Herstellerbezeichnung; drei Herrenräder von Meister, NSU u. NOFA; Rapid-Damenrad sowie Constant Luxus-Klapprad; versch. Höhen, alle mit Restaurierungsbedarf
Limit: 100,00 €
Nr. 1583 WEIL / TORPEDO
ca. 1950–1955, Weil/Torpedo-Werke Frankfurt Kinder-Jubiläumsrad „50“, mit Stempelbremse, FEK-Lampe, Sattelschoner sowie Puppensitz zum Einhängen, Reifendurchmesser 31 cm, Lenkerhöhe 64 cm, Rahmenhöhe 28 cm — Kinderfahrrad der frühen Nachkriegszeit, vermutlich anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums der Torpedo-Werke gefertigt, mit typischer Ausstattung und aufwendigem Jubiläumsdekor, ein schönes Beispiel deutscher Fahrradproduktion der 1950er Jahre
Limit: 50,00 €
Nr. 1584 EDDY MERCKX
1980er Jahre, Eddy Merckx Rennrad, mit belgischem Stahlrahmen (gefertigt von Kessels), Campagnolo Super Record Komplettgruppe, Cinelli Unicanitor Sattel, Cinelli Vorbau 11 cm, Cinelli Lenker, Campagnolo Pedale mit Christophe Pedalhaken, Mavic SSC Felgen, Campagnolo Record Steuersatz, Specialités T.A. Flaschenhalter mit Contrex-Flasche, Campagnolo Naben, 6-fach Kranz, Oberrohr 58 cm, Steuerrohr 16cm, Rahmenhöhe 60cm – Rahmen aus der Werkstatt des legendären mehrfachen Tour-de-France-Siegers Eddy Merckx; wohl als Teamrad der Saison 1978 beim C&A-Team eingesetzt.
Limit: 800,00 €