Automobilia Ladenburg

Marcel Seidel Auktionen

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Automobilia-Auktion 12./13. Juni 2026

Gesamtkatalog Saalauktion - Seite 32/46 - sortiert nach Nummer

Nr. 1489 AUTO UNION
Original s/w Aufnahme Hans Stuck bei Rekordfahrten auf Auto Union, 30er Jahre, 18x13cm
Limit: 50,00 €

Nr. 1490
um 1900, wunderschönes Museumsschild "Musee du Cycle", Ernst Wouters Falmignoul Belgien, 205cmx105cmx5cm, guter Zustand
Limit: 200,00 €

Nr. 1491
Konvolut 19tlg. Kabinettaufnahmen & Fotografien von Radfahrern, um 1900–1910, darunter Aufnahmen mit Widmung "Erinnerung an 1899“, ein Positiv auf Blech, Fotografien von C. Schröder Wien, "Radfahrer Trio-Marienwerder“ datiert 1900–1903, ein Straßenumzug von Max Stephani Hessen, sowie eine Aufnahme mit Gruß datiert 1910 von Fr. Preis Karlsruhe, verschiedene Formate und interessante zeitgeschichtliche Motive, alters- und gebrauchsbedingten Spuren, teils mit Einrissen, Knick- und Lagerungsspuren, weitere Details siehe Katalogabbildung
Limit: 20,00 €

Nr. 1492
Konvolut 5 tlg. Fahrradkataloge & Preislisten, 1899–1913, darunter "Illustrierten Preisliste“ No. 9 von Arnd & Filius (1899) für Fahrradteile und Fabrikationsbedarf; Jubiläums-Katalog „Limania das beste Rad“ von M. Liemann (1913), Fahrrädern, Zubehör, Waffen und Uhren, illustriertem Zubehörkatalog von Heinrich Hagemeier Bielefeld, 1910; "Preisliste für Königräder und Zubehörteile", 1905; Preisliste für Waldeier „Arminius“-Räder und Zubehör, 1911, guter Zustand, übliche Gebrauchs- und Lagerungsspuren, teils mit Einrissen
Limit: 50,00 €

Nr. 1493
Konvolut 4tlg. Fahrradhistorika / Verkaufskataloge & Wertpapier, 1908–1930, darunter Wertpapier der "Société Parisienne Cycles et Automobiles" (1929); Verkaufskatalog "Ratgeber zum vorteilhaften Einkauf 13. der Paul Decker Edelweiß-Fahrräder-Fabrik" (1908), Zubehörlisten, Bestellscheinen und Briefumschlag; Händlerkatalog von Rehold Beger Nachf. Hannover (1929/30) inkl. Framo- und Lohmann-Prospekten sowie französischem "Ersatzteil- und Zubehörkatalog", Dupont Frères (1910), guter Zustand mit üblichen Gebrauchs- und Lagerungsspuren
Limit: 30,00 €

Nr. 1494 DEL TONGO-COLNAGO / SARRONI
original WM Trikot Del Tongo-Colnago-Trikot, wohl getragen von Giuseppe Sarroni um 1982, Größe 3, guter Zustand
Limit: 130,00 €

Nr. 1495
Konvolut 2tlg., darunter umfangreiches Fotoalbum (ca.170 Aufnahmen), Radsport/ Straßenrennen Deutschland um 1920 (frühe Weimarer Republik), Albert Dobbrack, guter Zustand; Radsportclub "Pfeil", Dortmund-Mengede um 1920, Medaillen, Urkunden & BDR-Abzeichen, guter Zustand
Limit: 100,00 €

Nr. 1496 OLYMPIA 1992 / RUSSLAND
Konvolut 2tlg., zwei historische Bahnrad-Scheibenräder, russisches Olympia Team bei den Sommerspielen 1992 in Barcelona, Vorder- und Hinterrad, Holzoptik/Laminat-Konstruktion, Durchmesser je ca. 62cm, mit alters- und gebrauchsbedingten Spuren, insgesamt guter Zustand
Limit: 400,00 €

Nr. 1497 CAMPAGNOLO
originale Rennradfelge Campagnolo (vorne), "Tubular", Reifen, Schnellverschluss Campagnolo, Durchmesser 60cm, inkl. Felgentasche Campagnolo, guter Zustand
Limit: 100,00 €

Nr. 1498 FERRARI, FRITZ NEUSER
originales Ferrari-Radsport-Trikot, Größe S-2-46, von Fritz Neuser (aus Sammlung), leichte Verschmutzungen, sonst guter Zustand
Limit: 50,00 €

Nr. 1499 FERRARI
Radsport-Trikot, Größe 4, (Brandoli Aufnäher linker Arm), guter Zustand
Limit: 100,00 €

Nr. 1500 FERRARI
originaler Ehrenpreis, Zusammenarbeit "Ferrari Engineering & Colnago", 1987, per Anoare Oltre!, inklusive originaler Ferrari-Schatulle
Limit: 250,00 €

Nr. 1501 OPEL
1927, Opel Flitzer, fast vollständig restauriert, Ghisallo-Holzfelgen, Flügelschrauben, orangener Strahlenkopf, Brooks Sattel, könnte zu Halbrenner umgebaut werden, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 93cm, Rahmenhöhe 55cm — Der „Flitzer“ gehörte zu den sportlich ausgelegten Fahrradmodellen von Opel und wurde in den 1920er Jahren als schneller Halbrenner angeboten, einer Bauform zwischen Tourenrad und Rennmaschine und spiegelten den Fahrrad- und Rennsportboom dieser Zeit wider
Limit: 300,00 €

Nr. 1502 OPEL
ca. 1919–1920, Opel Halbrenner, Rahmennummer "340014", mit Hammock-Sattel, Werkzeugtasche, F&S Torpedo-Nabe, Stempelbremse, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 94cm, Rahmenhöhe 52cm — Opel führte in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg neben klassischen Alltagsrädern auch solche sportlicheren Modelle im Programm, die für schnelleres Fahren auf Straße und Land gedacht waren und häufig mit leichterer Ausstattung sowie sportlicher Sitzposition ausgeführt wurden
Limit: 700,00 €

Nr. 1503 OPEL
1910, Opel Herrenrad Modell No. 10, mit original Kennzeichen, tiefschwarzem Lack sowie aufgenickeltem Schriftzug, sowie Stempelbremse, Ersatzschläuche auf Gepäckträger, Luftpumpe, Rahmennummer 32630, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 99cm, Rahmenhöhe 60cm — Das Modell No. 10 gehörte zu den frühen nummerierten Herrenrad-Typen im Opel-Programm der Vorkriegszeit. Um 1910 bot Opel eine breite Modellpalette mit durchnummerierten Ausführungen an, die sich vor allem in Ausstattung und Preis unterschieden und überwiegend als robuste Touren- und Alltagsräder konzipiert waren
Limit: 1.200,00 €

Nr. 1504 OPEL
1907, Opel Modell 90, teilkomplettiert, mit Karbidlampe, verschließbarer Ledertasche mit Schlüssel, Luftpumpe, Veleda-Sitz, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 100cm, Rahmenhöhe 60cm — Das Modell 90 gehörte zu den durchnummerierten Herrenradtypen im Opel-Programm der Vorkriegszeit. Solche Modelle waren als robuste Touren- und Alltagsräder ausgelegt und wurden von Opel mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten angeboten
Limit: 1.000,00 €

Nr. 1505 OPEL
ca. 1920er Jahre, Opel Blitz Damenrad, frühe Ausführung eines Tiefeinsteiger-Rahmens, unrestaurierter Originalzustand, Rahmennummer "1940776", mit Stempelbremse, F&S Torpedo-Nabe, Lohmann-Sattel, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 105cm, Rahmenhöhe 54cm — Der Modellname „Blitz“ wurde bei Opel bereits im späten 19. Jahrhundert für verschiedene Fahrradtypen verwendet und bezeichnete frühe Sicherheits- bzw. Niederräder der Marke. Die Bezeichnung blieb über mehrere Modellgenerationen im Programm erhalten und wurde auch für spätere Serienmodelle genutzt
Limit: 300,00 €

Nr. 1506 OPEL
1920er Jahre, Opel Export Modell Dänemark, extrem seltenes Modell, mit kantigen Schutzblechen sowie vollständig geschlossenem Kettenkasten, Steuerkopfschild provisorisch befestigt, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 102cm, Sattelhöhe 94cm — Über ein weit verzweigtes Vertriebsnetz mit mehr als 15.000 Händlern wurden Fahrräder aus Rüsselsheim bereits in den 1920er Jahren verkauft, wodurch die Marke international verbreitet war
Limit: 300,00 €

Nr. 1507 OPEL
1920er Jahre, Opel Damenrad, komplett unrestauriert und vollständig inkl. Bereifung, mit beigem Strahlenkopf, Naumann-Sattel, Karbidlampe, F&S Torpedo-Nabe, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 104cm, Rahmenhöhe 53cm — Opel bewarb bereits um 1920 spezielle Damenfahrräder mit niedrigem Durchstieg, die einen leichteren Auf- und Abstieg ermöglichen sollten und als elegante Alltagsräder für Frauen konzipiert waren
Limit: 300,00 €

Nr. 1508 OPEL
1903, Opel "Distanz Racer", Modell No. 3, Rahmennummer "141976", mit Daumenbremse vorne, original August Stukenbrock Reifen vorne mit Aufschrift, Karbidlampe, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 98cm, Rahmenhöhe 61cm — Der Begriff „Distanz Racer“ wurde um 1900 für sportlich ausgelegte Straßenfahrräder verwendet, so wurde etwa das Modell „Victoria-Blitz III“ als „feinste Straßenmaschine, Distanz-Racer“ geführt
Limit: 2.500,00 €

Nr. 1509 OPEL
1920er Jahre, Opel Flitzer „Rennrad“, unrestaurierter Originalzustand, ab Werk mit Schutzblechen ausgestattet, vermutlich Sonderfarbe mit rotem Strahlenkopf und grüner Lackierung, mit Luftpumpe und Satteltasche, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 54cm — Der „Flitzer“ gehörte zu den sportlich ausgelegten Fahrradmodellen von Opel und wurde in den 1920er Jahren als schneller Halbrenner angeboten, einer Bauform zwischen Tourenrad und Rennmaschine
Limit: 1.500,00 €

Nr. 1510 OPEL
1920er Jahre, Opel Saalsport-/Reigenrad, vollständig und fahrbereit, selten, mit Lepper-Sattel, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 97cm, Rahmenhöhe 60cm — Reigen- bzw. Saalsportfahrräder wurden im Hallenradsport für Disziplinen wie Reigenfahren oder Kunstradfahren verwendet und waren für Vorführungen und Wettbewerbe in Hallen konzipiert
Limit: 500,00 €

Nr. 1511 OPEL
1930er Jahre, Opel Doppelstabil Damenrad mit Schwanenhals, unrestaurierter Originalzustand, schöne Linierung, Continental Ballon-Bereifung, Stempelbremse, Scharlach Dynamo, F&S Torpedo-Nabe, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 102cm, Rahmenhöhe 54cm — Die Bezeichnung „Doppelstabil“ verweist auf eine verstärkte Rahmenkonstruktion innerhalb der Opel-Fahrradpalette der 1930er Jahre, die Modelle wurden als komfortorientierte Tourenräder produziert
Limit: 300,00 €

Nr. 1512 OPEL
1930er Jahre, Opel ZR III Bahnrad Doppelstabil, vollständig restauriert, selten, inkl. zeitgenössischem Helm (innen „E. Köhler“) und Fahrerhandschuhen, mit Brooks Pedalschlaufen, Lohmann-Sattel, BSA-Kettenblatt, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 58cm — Die Bezeichnung „ZR“ wurde bei Opel für Renn- und Bahnradmodelle verwendet; solche Fahrräder wurden für den Einsatz auf Radrennbahnen konstruiert und zeichneten sich durch besonders steife Rahmen und sportliche Geometrie aus. Modelle mit der Zusatzbezeichnung „Doppelstabil“ verfügten über eine verstärkte Rahmenkonstruktion zur Erhöhung der Stabilität bei sportlicher Belastung
Limit: 3.000,00 €

Nr. 1513 OPEL
1920er Jahre, Opel Sportrad, mit 2-Gang F&S Torpedo-Nabe, Stempelbremse, Brooks-Sattel, Luftpumpe, Reifendurchmesser 70cm, Lenkerhöhe 95cm, Rahmenhöhe 55cm — Sporträder dieser Zeit waren sportlich ausgelegte Straßenfahrräder mit leichter Bauweise und gestreckter Sitzposition für zügiges Fahren auf Straße und Land. In den 1920er Jahren gehörte Opel zu den bedeutendsten Fahrradherstellern der Welt und produzierte eine breite Palette solcher sportlichen Modelle
Limit: 500,00 €

Nr. 1514 OPEL
Anfang 1920er Jahre, Opel Mädchenrad, Rahmennummer "1027172", vollständig, mit Karbidlampe, Rockschutz, Stempelbremse, Reifendurchmesser 61cm, Lenkerhöhe 89cm, Rahmenhöhe 46cm — Kinder- und Jugendfahrräder gehörten bereits im frühen 20. Jahrhundert zum Sortiment vieler großer Fahrradhersteller. Opel bot neben Herren- und Damenrädern auch kleinere Rahmenformen für Jugendliche und Mädchen an, die sich durch niedrigere Rahmenhöhe und kleinere Laufräder auszeichneten
Limit: 300,00 €

Nr. 1515 OPEL
1930er Jahre, Opel Damenrad „Blauschild“, komplett restauriert, mit Stempelbremse, Nirona Beleuchtung, Leder-Werkzeugtasche, Opel-Sattel, Trumpf-Fahrradnetz/Rockschutz, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 100cm, Rahmenhöhe 53cm — Die Bezeichnung „Blauschild“ wird im Sammlerumfeld für bestimmte Opel-Fahrräder der 1930er Jahre verwendet und bezieht sich auf entsprechende Steuerkopfschilder dieser Zeit
Limit: 400,00 €

Nr. 1516 OPEL
ca. 1930er Jahre, Opel Modell „Jugend“-Rad, vollständig, Rahmennummer "2096508", mit Stempelbremse, Karbidlampe, Masovia-Sattel, Werkzeugtasche, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 91cm, Rahmenhöhe 47cm — Opel führte neben Herren- und Damenrädern auch spezielle Jugend- und Knabenfahrräder mit kleineren Rahmen und Laufrädern im Programm
Limit: 300,00 €

Nr. 1517 OPEL
1925–1926, Opel ZR III Prototyp, technische Besonderheit durch Sicherung des Tretlagers über Doppelklemmschrauben im Rahmen - nicht wie üblich mit Konterring u. Außengewinde auf linker Seite, mit Lohmann-Sattel, Laufräder mit Holzfelgen, Doppelflaschenhalter mit Opelauge, Lackierung schwarz-emaille, Opel-Satteltasche, Luftpumpe, sehr selten, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 92cm, Rahmenhöhe 56cm — Das Rennmodell ZR III gehörte in den 1920er Jahren zu den sportlichen Spitzenmodellen der Opel-Fahrradproduktion und wurde für Distanz- und Bahnrennen entwickelt. Frühe Ausführungen zeigen konstruktive Unterschiede zu späteren Serienrädern und gelten heute als besonders seltene und gesuchte Beispiele früher Rennradtechnik der Marke
Limit: 6.000,00 €

Nr. 1518 OPEL
1927, Opel ZR III Damenrad, absolute Rarität, zwei Fahrräder weltweit bekannt, wohl Konstruktion eines Werksangehörigen auf Basis eines ZR-III-Rennrahmens aus der Produktion der Opel-Werke in Rüsselsheim, nie in offiziellen Opel-Fahrradkatalogen gelistet, mit Flaschenhalter „Opelauge“, BSA-Kettenblatt, F&S Torpedo-Nabe, Helios-Holzfelgen sowie zeitgenössischem Fahrerhelm und Fahrerhandschuhen, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 56cm — Serienmäßig wurden ZR-III-Rennräder als Diamantrahmen konstruiert und für den Einsatz im Straßen- und Bahnradsport gebaut
Limit: 6.600,00 €

Nr. 1519 OPEL
1927, Opel ZR III Berufsfahrermodell, vollständig und in sehr gutem Zustand, mit Doppelflaschenhalter mit Opelauge, Klappöler, Holzfelgen, Lohmann-Sattel, Kettenblatt mit Opelauge, Satteltasche, F&S Torpedo-Nabe, Luftpumpe, inkl. Opel-Fahrradmütze, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 95cm, Rahmenhöhe 56cm — Das Modell ZR III gehörte zu den Rennmaschinen, mit denen Fahrer der Opel-Rennabteilung in den 1920er Jahren an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teilnahmen
Limit: 5.000,00 €

Nr. 1520 OPEL
1907/1908, Opel Modell No. 15, Herrenrad und damaliges Luxusmodell, vollkommen restauriert, Rahmennummer "456216", mit Opel-Sattel u. Prägung, Karbidlampe, Werkzeugtasche, Stempelbremse, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 105cm, Rahmenhöhe 64cm — Um die Jahrhundertwende führte Opel eine umfangreiche Fahrradpalette mit nummerierten Modellen, die sich vor allem durch Ausstattung und Preis unterschieden; höher nummerierte Modelle galten dabei häufig als besonders hochwertig ausgestattete Tourenräder der Marke
Limit: 2.000,00 €

Nr. 1521 OPEL
ca. 1890er Jahre, wohl Opel Zweier-Tandem, vollständig, mit Doppelplattengabel, Radlaufglocke, Luftpumpe, F&S Torpedo-Nabe, im Rahmen unterhalb des Lenkers mit eingestanzter Nummer „6917“, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 103/91cm, Rahmenhöhe 58cm — Tandemfahrräder waren um die Jahrhundertwende verbreitete Sonderkonstruktionen für zwei Fahrer; die Doppelplattengabel ist eine typische Bauform früher Sicherheitsniederräder und wurde besonders bei stabilen Konstruktionen wie Tandems eingesetzt
Limit: 1.500,00 €

Nr. 1522 OPEL
1900er–1910er Jahre, Opel Herren-Dreirad, vollständig, mit BSW-Sattel, Atmos-Luftpumpe, Rennlenker, Differential in Hinterachse, Reifendurchmesser 71cm, Lenkerhöhe 98cm, Rahmenhöhe 56cm — Dreiräder gehörten bereits zum frühen Fahrradprogramm von Opel; hochwertige Ausführungen besaßen häufig eine Hinterachse mit Differential, selten
Limit: 2.500,00 €

Nr. 1523 OPEL
1919, Opel Motorfahrrad, mit Z-Rahmenform, Torpedo-Tank, fahrbereit und vollständig, Plakette „Adam Opel Rüsselsheim No. 4080“, mit 1-Zylinder Opel-Fahrradmotor Motornummer „4080“, Viertakt, 140ccm Hubraum, Bohrung/Hub 57mm/55mm, Leistung ca. 1,6PS bei etwa 3000/min, Höchstgeschwindigkeit ca. 45km/h; mit F&S Torpedo-Nabe und ACKVA-Sattel, Reifendurchmesser 72cm, Lenkerhöhe 100cm — Opel begann kurz nach dem Ersten Weltkrieg mit der Entwicklung motorisierter Fahrräder und kleiner Motorräder; diese frühen Motorfahrräder stellten eine Übergangsform zwischen Fahrrad und Motorrad dar und gehören zu den ersten motorisierten Zweirädern des Unternehmens
Limit: 10.000,00 €

Nr. 1524 OPEL
1931, Opel Tafelsilber "Großer Opel-Preis München", vollständig erhalten, selten, fünfteiliges Set bestehend aus Silbertablet mit Gravur 27x43cm, Silberlöffel mit "Opel"-Gravur, Kanne (geprägt WMF), Zuckerdose u. Milchkanne — Ehrenpreis eines Radrennens aus der Zeit der großen Opel-Radsportveranstaltungen der späten 1920er und frühen 1930er Jahre, als der Hersteller zahlreiche nationale Wettbewerbe unterstützte
Limit: 850,00 €

Nr. 1525 OPEL
1920er Jahre, Opel Standpumpe Modell Fahrrad, passend zu Opel ZR III Rennrädern dieser Zeit, schwere Messingausführung mit Opel-Prägung u. Hersteller "Rob Seiffermann Frankfurt", Ventil abgebrochen u. sollte ausgetauscht werden, nicht auf Funktion geprüft
Limit: 500,00 €

Nr. 1526 BORUSSIA / SIEBER & SÖHNE BERLIN
1934, Borussia Damenrad, Rahmennummer "2183382", mit Stempelbremse, Karbidlampe, Komer U-34-Nabe, Dynamo, Reifendurchmesser 65cm, Lenkerhöhe 97cm, Rahmenhöhe 54cm — Das Händlerplakate mit Datierung 1894-1934 verweist auf einen Berliner Fahrradhändler, wobei Fahrräder damals häufig unter Händlernamen vertrieben wurden, während die Herstellung bei größeren Produzenten erfolgte
Limit: 250,00 €

Nr. 1527 FIORELLI
1951, Fiorelli Rennrad, unrestauriert, mit Campagnolo-Schaltung, Coppi-Sattel, Stronglight-Pedalerie, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 87cm, Rahmenhöhe 50cm — Fiorelli gehörte in der Nachkriegszeit zu den italienischen Herstellern, die eng mit dem professionellen Radsport verbunden waren; Rennräder dieser Bauart wurden in den frühen 1950er Jahren mit den damals neuen Schaltsystemen von Campagnolo ausgestattet, die sich im internationalen Rennsport zunehmend durchsetzten
Limit: 300,00 €

Nr. 1528 JO ROUTENS
1953, Jo Routens Randonneur-Rad, erstes Baujahr der von Routens selbst gefertigten Fahrräder, vollständig bis auf fehlenden Schaltzug vorne, mit Fahrradtaschen und Rucksack, Cyclo-Schaltung, Fahrradpumpe, CME-Sattel, Trinkflasche, Le Martelé-Schutzblechen, Maxi-Car-Nabe, Weinflasche, sowie Michelin-Fahrradkarte Umland-Paris, Reifendurchmesser 65cm, Lenkerhöhe 100cm, Rahmenhöhe 65cm — Jo Routens begann Anfang der 1950er Jahre mit dem Bau eigener Fahrräder in Grenoble, nachdem er zuvor als Händler und Mechaniker tätig war; seine handgefertigten Randonneur-Räder zeichnen sich durch hochwertige Verarbeitung und durchdachte Ausstattung für Langstreckenfahrten aus
Limit: 1.500,00 €

Nr. 1529 PATRIA-WKC
1947, Patria-WKC Straßen- und Bahnrennrad, Modell 157L, Sondermaterial „Fliegerstahl“, Meisterschaftsmodell, Originallack, alte Reparaturstellen an der Sitzstrebe, mit F&S Kettenschaltung, F&S Nabe, Scheren-Lenker, Brooks-Swift-Sattel, Weinmann Type 730 Bremsen, Fiamme-Felgen, A. Dugast Originalbereifung, Reifendurchmesser 67cm, Lenkerhöhe 92cm, Rahmenhöhe 58cm — Patria-WKC gehörte zu den bedeutenden deutschen Fahrradherstellern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und produzierte auch spezialisierte Rennräder; der Begriff „Fliegerstahl“ wurde in der Nachkriegszeit für besonders hochwertige, aus der Luftfahrttechnik abgeleitete Stahlrohre verwendet, die im Leichtbau eingesetzt wurden
Limit: 600,00 €

Nr. 1530 BIANCHI
1961, Bianchi Modell Specialissima, „Gran Sport“ Spezifikation, unrestauriert, Rahmennummer "160272", mit seltener Speziallackierung „Red Metallizzato“, Ambrosio Lenker und Vorbau, Universal Mod. 61 Bremsen, Campagnolo Schaltung, Brooks-Sattel, Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 91cm, Rahmenhöhe 57cm — Das Modell „Specialissima“ stellte in den 1950er und 1960er Jahren die Spitzenklasse der Bianchi-Rennräder dar und wurde auch von professionellen Rennteams eingesetzt
Limit: 900,00 €

Nr. 1531 GINO BARTALI
1959, Gino Bartali Rennrad, unrestauriertes Lackbild, Rahmennummer "66047", mit Ambrosio Gran Prix-Lenker, Wappenschild „Velocipedi Novi Ligure Santamaria – Marca Depos“, Balilla-Bremsen, Campagnolo-Nabe, Bartali-Sattel, Silca-Luftpumpe, ohne Pedale, sowie zeitgemäßem Trikot „Bartali Ursus“ (2velo) und Radfahrmütze, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 92cm, Rahmenhöhe 57cm — Gino Bartali zählte zu den erfolgreichsten Radrennfahrern seiner Zeit mit zwei Siegen bei der Tour de France (1938, 1948) und drei Gesamtsiegen beim Giro d’Italia; nach seiner aktiven Karriere vertrieb er Fahrräder unter eigenem Namen, wobei die Produktion seiner Rennräder in den späten 1940er und 1950er Jahren u. a. bei Santamaria in Novi Ligure erfolgte
Limit: 2.500,00 €

Nr. 1532 RENÉ HERSE
1973, René Herse Randonneur-Rad, unrestaurierter Gesamtzustand, mit Reynolds SL Rahmen und Gabelrohren, Huret-Schaltung, Weinmann 610/Vainqueur 999-Bremse, Brooks Professional-Sattel, Philippe Professionnel-Lenker, seltene Aubergine-Lackierung, Ersatzschlauch, Luftpumpe, Tasche am Lenker, sowie zeitgemäßes Trikot „René Herse“ (Bachelier Gr. 160/4), Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 96cm, Rahmenhöhe 56cm — René Herse zählte zu den bedeutendsten französischen Rahmenbauern und fertigte in Paris hochspezialisierte Randonneur-Räder für Langstreckenfahrer; seine Räder waren bekannt für ihre außergewöhnliche Verarbeitungsqualität und wurden häufig individuell nach Kundenwunsch aufgebaut
Limit: 3.000,00 €

Nr. 1533 BIANCHI
1955, Bianchi Campione del Mondo, unrestauriert und vollständig, Rahmennummer "B233598", mit Universal Extra Brev. 456949-Bremse, Campagnolo-Schaltung, Nisi-Felgen, Silca-Luftpumpe, Bianchi-Sattel, Werkzeugtasche, Reifendurchmesser 68cm, Lenkerhöhe 91cm, Rahmenhöhe 56cm — Bianchi verwendete die Bezeichnung „Campione del Mondo“ für seine Spitzen-Rennradmodelle der 1940er und 1950er Jahre; der Name nahm Bezug auf die großen internationalen Erfolge des Teams und insbesondere auf Weltmeistertitel im Straßenradsport
Limit: 1.500,00 €

Nr. 1534 LABOR
1910/1911, Labor Modell „Tour de France“, sehr selten und technisch hochinteressant, Brückenrahmen mit Einzelradaufnahmen/Einarmschwingen vorne und hinten, Rahmennummer "1062", Brooks-Sattel, CB Italia Holzfelgen, Ersatzschlauch, inkl. mehrerer Kopien von Zeitungsberichten sowie Labor-Verkaufskatalogen, Reifendurchmesser 69cm, Lenkerhöhe 90cm, Rahmenhöhe 55cm — Labor entwickelte ab den frühen 1900er Jahren Rennräder mit sogenanntem Brückenrahmen („Truss-Bridge“-Konstruktion), die auf ein Patent von 1900 zurückgingen und im Rennsport wegen ihrer hohen Steifigkeit und des geringen Gewichts eingesetzt wurden; die hier ausgeführte Bauweise mit Einarmgabel und -hinterbau ermöglichte zudem einen besonders schnellen Radwechsel im Rennen. Der Erfolg dieser Bauart wurde auch durch den amerikanischen Weltmeister Marshall Taylor geprägt, der solche Konstruktionen in Frankreich populär machte
Limit: 5.000,00 €

Nr. 1535 RICKERT
Rickert Spezial, als Dekorationsobjekt oder zur Vervollständigung, tolle Lackierung, mit Nervex-Rahmen, Spinergy-Carbonfelgen, Selle Italia-Sattel, Campagnolo Centaur-Kurbelgarnitur, Shimano-Pedalen, Reifendurchmesser 62cm, Lenkerhöhe 91cm, Rahmenhöhe 57cm, inkl. Tacx-Rollertrack und Rickert Spezial OVP-Aufklebern — Hugo Rickert fertigte seit den 1950er Jahren in Dortmund handgebaute Rennrahmen in kleiner Stückzahl und belieferte damit auch Fahrer im nationalen und internationalen Radsport; viele seiner Rahmen wurden individuell aufgebaut und später mit moderneren Komponenten weiterverwendet, was auch bei diesem Exemplar den Charakter eines über die Zeit gewachsenen Sportgeräts widerspiegelt
Limit: 300,00 €

Nr. 1536 MIKE BURROWS
Mike Burrows Liegedreirad „Windcheetah“, nummeriertes Exemplar "253", Gesamtgewicht ca. 13kg, für Körpergrößen ca. 1,60–1,90m einstellbar, British-Green Lackierung da ehemals aus Lotus-Sammlung, mit Shimano XTR-Schaltung, Middleburn Kurbelgarnitur, Dia-Compe Bremshebel, Carbon-Sitzschale, Campagnolo-Pedalerie, Toplight-Rücklicht, zusätzlichen Carbon-Kettenblättern, „Windcheetah“-OVP Aufklebern sowie Zusatzteilen, Raddurchmesser vorne 44cm hinten 63,5cm, Sitzhöhe ca. 24cm — Entwickelt von Mike Burrows, einem der innovativsten britischen Fahrradkonstrukteure, steht die Windcheetah für konsequenten Leichtbau und aerodynamische Effizienz im Bereich der Liegedreiräder; die Kombination aus Hochleistungsrahmen und individuell gewählter Komponenten unterstreicht den technisch geprägten Charakter dieser Konstruktion
Limit: 3.000,00 €